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In jeder Woche im Advent, gestalten der Kindergarten, die Grundschule, die Bücherei sowie der Arbeitskreis 1200 Jahresfeier aus Himmelstadt, ein Adventsfenster im Pfarrzentrum sel. Immina.

„ADVENTSFENSTER TO GO“

Da in diesem Jahr die Adventszeit nicht so miteinander verbracht werden kann wie gewohnt, hat sich das Pfarreiteam St. Jakobus d. Ä. Gedanken gemacht, wie man trotz alle dem die Adventszeit besonders gestalten kann, dabei haben die Ehrenamtlichen aus der Kirchengemeinde St. Jakobus d. Ä unterschiedliche Kooperationspartner aus Himmelstadt finden können.

In jeder Woche im Advent wird im Laufe des Freitags ein Fenster im Pfarrzentrum ganz besonders geschmückt. Diese Fenster sind vom Kindergarten, der Grundschule, der Bücherei sowie dem Arbeitskreises-1200 Jahresfeier aus Himmelstadt unterschiedlich gestaltet. Man kann das Adventsfenster dann von außen im Innenhof vor dem Pfarrzentrum besichtigen, zum Beispiel bei dem gemeinsamen Familienspaziergang.

Es gibt darüber hinaus in der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä, Impulse und Anregungen für Erwachsene und Kinder, die dabei helfen können, die Adventszeit gut zu gestalten. Wir laden alle Interessierte herzlich dazu ein, vorbei zu schauen und sich von der Kreativität der Himmelstadter überraschen zu lassen. Wir grüßen Sie alle herzlich und wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit.

 

Das Adventsfenster zum 1. Advent wurde vom Kindergarten Zwergenhöhle gestaltet und kann von Freitag 20.11 - 04-12-2020 von außen im Innenhof vor dem Pfarrzentrum besichtigt werden. Das Pfarreiteam von St. Jakobus dem Älteren bedankt sich ganz herzlich bei den Kindern und dem Team des Kindergartens Zwergenhöhle!

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Wir grüßen Sie alle herzlich und wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit. 

Bleiben Sie gesund und seien Sie behütet!

Für das Pfarreiteam St. J. d. Ä.

Martina Röthlein

Wer ist der Größte?

„Wer ist der Größte“– unter diesem Motto stand der Gottesdienst, der anlässlich der Ehrung von langgedienten Ministranten und der Einführung von zwei neuen Ministranten stattfand. In diesem Gottesdienst wurde auch besonders aller lebenden und verstorbenen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Himmelstadt gedacht.

Der Gottesdienst, dem Dekan Albin Krämer vorstand, wurde inhaltlich von den Ministranten und musikalisch von Martin Karle und Anna Müller gestaltet. Die Ministranten aus Himmelstadt und auch Dekan Krämer legten ihren Schwerpunkt darauf, dass das Teilen und die gegenseitige Hilfe gerade in den Zeiten der Corona-Pandemie wichtig ist und in der Nachfolge Jesu Christus steht. Auch der gemeinschaftsstiftende und lebensrettenden Dienst der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Himmelstadt wurde gewürdigt, die sich mit viel Engagement und unter der Gefahr ihres eigenen Lebens für ihre Mitmenschen einsetzen.

In dem Gottesdienst wurden zur Freude aller Anwesenden zwei neue Ministranten: Linus Piepenburg und Noah Welzenbach in die Gemeinschaft der Ministranten Himmelstadt aufgenommen. Dekan Albin Krämer bedankte sich für den engagierten und treuen Dienst der Ministranten im und außerhalb des Gottesdienstes. Er ehrte 8 Ministranten für ihren langjährigen Altardienst, welcher in einem Zeitraum von einem bis 15 Jahren lag.
Die Besucher bekundeten ihre Anerkennung durch einen lang anhaltenden Applaus. Bevor Dekan Krämer den Segen erteilte, bedankte sich Ministrant Ruven Scheb bei allen Anwesenden und Mitwirkenden für den gemeinsamen Gottesdienst. Er wünschte den Ministranten, der Freiwilligen Feuerwehr sowie allen anderen Himmelstadter Vereinen einen guten Zusammenhalt und viel Gesundheit. Darüber hinaus gratulierte er stellvertretend für alle Himmelstadter Ministranten Dekan Albin Krämer zu seinem neuen Amt als nicht residierender Domkapitular im Bistum Würzburg und überreichte ihm einen Himmelstadter Adventskalender, der ihm den Blick auf Himmelstadt 2x versüßen solle.

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Liebe Mit-Christinnen und Mit-Christen,
seit Anfang September habe ich nun als Pastoralassistent in der PG Frankenapostel und in der PG Retztal gearbeitet. Mit der Zeit wurde mir klar, dass dieser Beruf nicht meinen Vorstellungen und Wünschen entspricht. Zudem gibt es familiäre Gründe, die mich dazu bewegt haben, die Ausbildung nicht fortzusetzen, sondern wieder in meinem alten Beruf als Religionslehrer im Kirchendienst zu arbeiten. Auf diesem Wege möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Offenheit und Freundlichkeit mir gegenüber herzlich bedanken und Ihnen alles Gute und Gottes Schutz und Segen wünschen.

Bleiben Sie gesund, „und bis wir uns wieder sehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“ (Irische Segenswünsche)

Ihr Andreas Becker

Wir gratulieren dem neuen Domkapitular - unserem Dekan und Pfarrer Albin Krämer, der weiterhin Leiter der Pfarreiengemeinschaften der Frankenapostel und Retztal sein wird und weiterhin in Zellingen wohnt.

Neubesetzungen am Kiliansdom

Dekan Albin Krämer wird Domkapitular, Dekan Stefan Gessner wird Dompfarrer – Gerhard Weber und Peter Göttke neue Domvikare

Würzburg/Zellingen/Mürsbach (POW) Bischof Dr. Franz Jung hat Dekan und Pfarrer Albin Krämer (Zellingen) nach Anhörung des Domkapitels zum Domkapitular an der Kathedralkirche zu Würzburg ernannt. Weiter ernannte der Bischof Dekan und Pfarrer Stefan Gessner (Mürsbach) zum neuen Dompfarrer an der Kathedralkirche zu Würzburg mit den Pfarreien Dom, Neumünster, Hofkirche und Sankt Peter und Paul in Würzburg. Neue Domvikare sind Pfarrer Gerhard Weber und Dekan Peter Göttke. Termine für die Einweisung und Aufnahme des neuen Domkapitulars, für den Amtsantritt des neuen Dompfarrers und für die Einführung der beiden Domvikare werden noch bekannt gegeben.

Dekan und Pfarrer Albin Krämer (63) ist von Bischof Jung nach Anhörung des Domkapitels zum Domkapitular an der Kathedralkirche zu Würzburg ernannt worden. Krämer wurde 1957 in Aschaffenburg geboren und wuchs in Obernburg auf. Nach dem Abitur studierte er Theologie in Würzburg und Münster. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 25. Februar 1984 in Würzburg zum Priester. Anschließend wirkte Krämer als Kaplan in Nieder- und Oberwerrn und Hambach, Schweinfurt-Sankt Peter und Paul sowie Würzburg-Zu Unserer Lieben Frau. 1987 wurde er Pfarrer von Unterleinach und Oberleinach. Zugleich hatte er bis 1993 das Amt des Diözesankuraten der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG) inne. Von 1995 bis 2000 war er zudem Prokurator des Dekanats Würzburg-links des Mains. Von 1995 bis 2004 hatte er außerdem das Amt des Dekanatsbeauftragten für die Fortbildung der pastoralen Dienste und theologische Erwachsenenbildung inne. Von 1996 bis 2004 übernahm Krämer die Aufgabe als Diözesanpräses der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und Leiter der Betriebsseelsorge. Von 1998 bis 2003 war er zudem Dekan-Stellvertreter des Dekanats Würzburg-links des Mains. 2004 wurde er Bundespräses der KAB Deutschland mit Dienstsitz in Köln. Seit 2012 ist Krämer Leiter der „Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel, Zellingen“. Gleichzeitig wurde er Geistlicher Begleiter der Ständigen Diakone des Bistums Würzburg. 2015 wurde Krämer zum Dekan des Dekanats Karlstadt gewählt. Vorübergehend übernahm er 2014 auch die Pfarradministration für die Pfarreien Karlstadt-Sankt Andreas, Karlstadt-Heilige Familie, Gambach, Laudenbach, Mühlbach und Stadelhofen. Weiter war er ab 2016 vorübergehend Pfarradministrator der Pfarreien Binsfeld und Müdesheim sowie ab 2017 der Pfarreien Arnstein, Gänheim und der Kuratie Binsbach wie auch der Pfarreien Altbessingen, Büchold und Schwebenried. Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Retztal, Retzbach“ ist Krämer seit 2017. Als Regionalsprecher der Dekane der Region Würzburg ist er zudem Mitglied im Priesterrat und im Diözesanpastoralrat. Seit 2019 ist er zudem Sprecher des Priesterrats.

Dekan und Pfarrer Stefan Gessner (48) ist von Bischof Jung zum Dompfarrer mit den Pfarreien Dom, Neumünster, Hofkirche und Sankt Peter und Paul in Würzburg ernannt worden. Diese Pfarreien sind künftig Teil des Sektors Süd-Ost des neuen Urbanen Raumes Würzburg. Gessner wurde 1972 in Schweinfurt geboren und wuchs in Bergrheinfeld auf. Nach dem Abitur, das er 1993 in Gaibach ablegte, studierte Gessner in Würzburg und Passau Theologie. Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 19. Februar 2000 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Danach war Gessner zunächst Kaplan in Kitzingen-Sankt Johannes und Sulzfeld am Main, ehe er im Herbst 2000 als Kaplan nach Baunach, Lauter, Mürsbach und Gereuth wechselte. 2002 wurde er Kaplan in Waldfenster, Burkardroth, Stralsbach, Premich, Stangenroth sowie Gefäll im Landkreis Bad Kissingen. 2004 wurde Gessner zum Pfarrer und Leiter der Pfarreiengemeinschaft Baunach-Lauter-Mürsbach-Gereuth ernannt. Von 2006 bis 2010 übernahm er auch die Aufgabe des Dekanatsbeauftragten für Notfallseelsorge im Dekanat Ebern. 2009 wurde er auch Pfarradministrator und 2010 Pfarrer der Pfarrei Reckendorf und der Kuratie Gerach. Damit ist Gessner Leiter der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Christophorus im Baunach-, Itz- und Lautergrund, Baunach“, die 2009 errichtet wurde. 2010 wurde er auch zum Dekan des neuen Dekanats Haßberge gewählt. Als Regionalsprecher der Dekane der Region Schweinfurt ist er zudem Mitglied im Priesterrat und im Diözesanpastoralrat. Von 2011 bis 2012 leitete Gessner zusätzlich als Pfarradministrator die Pfarreiengemeinschaft „Am Weinstock Jesu, Zeil am Main“ und von 2015 bis 2016 die Pfarreiengemeinschaft „Main – Steigerwald, Eltmann“. Seit 2017 ist er auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Sankt Kilian und Weggefährten, Pfarrweisach“.

Pfarrer Gerhard Weber (65), Diözesanreferent für Priester in der Hauptabteilung Personal des Bischöflichen Ordinariats Würzburg, ist von Bischof Jung nach Anhörung des Domkapitels zum Domvikar  ernannt worden. Weber wurde in Würzburg geboren, wuchs in Bergtheim auf und studierte in Würzburg und Freiburg Theologie. Am 27. Juni 1981 weihte ihn Bischof Dr. Paul-Werner Scheele im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Weber war im Anschluss Kaplan in Miltenberg. 1983 wechselte er als Präfekt an das Würzburger Kilianeum. 1985 trat er als Geistlicher Religionslehrer am Würzburger Riemenschneider-Gymnasium den Schuldienst an. Zusätzlich nahm er von 1985 bis 1993 einen Seelsorgeauftrag für Erlabrunn wahr. 1994 wurde Weber als Vertreter der Priester im Schuldienst in den Priesterrat gewählt. Von 1982 bis 1995 war er zudem Geistlicher Leiter der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) im Bistum Würzburg. 1996 ernannte Bischof Scheele ihn zum Regens des Priesterseminars. In Webers Amtszeit wurde unter anderem das gesamte Priesterseminar saniert. 2007 führte er die Würzburger und Bamberger Priesteramtskandidaten im Würzburger Seminar im Rahmen des gemeinsamen Studienteils der Ausbildung zusammen. In seiner Aufgabe als Regens war er seit 1996 Mitglied des Priesterrats, seit 1997 in der Ökumene-Kommission und der Kommission für Liturgie sowie ab 1999 in der Prüfungskommission für die zweite Dienstprüfung der Kapläne und Pastoralassistenten. 2008 wurde Weber Pfarrer von Rottendorf. 2009 übernahm er auch die Aufgabe des Geistlichen Leiters der Gemeinschaft „Schönstatt/Mädchen – Junge Frauen“ in der Diözese Würzburg. 2014 ernannte Bischof Dr. Friedhelm Hofmann ihn zudem zum nebenamtlichen Diözesanrichter. Im gleichen Jahr wurde Weber zum Sprecher des Priesterrats gewählt. 2015 wurde er außerdem Dekan des Dekanats Würzburg-rechts des Mains. Vom 1. Oktober 2017 bis 28. Februar 2018 übernahm er zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Pfarrer von Rottendorf und Dekan mit halber Stelle die Aufgabe des Diözesanreferenten für Priester, die er ab dem 1. März 2018 in Vollzeit ausübt. Weber ist seit 1980 Mitglied des Schönstatt-Instituts Diözesanpriester.

Pfarrer Peter Göttke (56), bis Jahresende 2020 noch Dekan des Dekanats Kitzingen und Leiter des zukünftigen Pastoralen Raums Schwarzach am Main, und zum 1. Januar 2021 Leiter der neu gebildeten Abteilung „Personalgewinnung und Ausbildung“ in der Hauptabteilung Personal des Bischöflichen Ordinariats Würzburg, ist von Bischof Jung nach Anhörung des Domkapitels zum Domvikar ernannt worden. Göttke wurde 1964 in Gelsenkirchen geboren und stammt aus Marktheidenfeld. Nach dem Abitur studierte er Theologie in Würzburg und Durham (England). Bischof Dr. Paul-Werner Scheele weihte ihn am 15. Februar 1992 im Würzburger Kiliansdom zum Priester. Anschließend wirkte Göttke als Kaplan in Giebelstadt, Kitzingen-Sankt Johannes und Untersteinbach. 1996 machte er das Referendariat für katholische Religionslehre am Riemenschneider-Gymnasium in Würzburg und wechselte 1997 als Studienrat an das Friedrich-Dessauer-Gymnasium in Aschaffenburg. In dieser Zeit half er als Vikar in der Seelsorge in Rottenberg-Feldkahl, ab 2001 in der Aschaffenburger Stiftspfarrei sowie in Obernau mit. Von 2005 bis 2008 war Göttke Subregens am Bischöflichen Priesterseminar sowie Ausbildungsleiter der Kapläne und Leiter der Berufungspastoral. 2008 wurde er Pfarrer von Wiesentheid mit Filiale Untersambach. Seit 2010 ist er zusätzlich Dekanatsbeauftragter für Priester- und Ordensberufe sowie Dienste der Kirche für das Dekanat Kitzingen. 2011 wurde er Leiter der neu errichteten Pfarreiengemeinschaft „Kirchschönbach-Stadelschwarzach-Wiesentheid“. 2015 wurde Göttke Dekan des Dekanats Kitzingen. 2016 wurde er außerdem Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaft „Großlangheim – Rödelsee“ und entwickelte mit den Haupt- und Ehrenamtlichen der sechs Pfarreiengemeinschaften des Ostteils des Dekanats Kitzingen den künftigen Pastoralen Raum Schwarzach am Main. In diesem Zuge wurde er 2017 auch Pfarradministrator der Pfarreiengemeinschaften „Maininsel, Sommerach“ und „Stadtschwarzach, Schwarzenau, Reupelsdorf“ sowie 2019 auch der Pfarreiengemeinschaft „Obere Volkach – Sankt Urban, Obervolkach“. Zum 1. Januar 2021 übernimmt Göttke die Leitung der neu gebildeten Abteilung „Personalgewinnung und Ausbildung“ in der Hauptabteilung Personal des Bischöflichen Ordinariats Würzburg.

Stichwort: Domkapitular

Die Besetzung der Kanonikate, der Sitze im Domkapitel, an der Würzburger Kathedralkirche geschieht im Wechsel mittels freier Übertragung durch den Bischof von Würzburg nach Anhörung des Domkapitels oder durch Wahl des Domkapitels mit Bestätigung des Bischofs. Bei der Neubesetzung des zuletzt vakanten siebten Kanonikats im Würzburger Domkapitel ernannte der Bischof nach Anhörung des Domkapitels Albin Krämer. Bei der Besetzung des derzeit noch vakanten achten Kanonikats wird dann zunächst das Domkapitel wählen und der Bischof diese Wahl bestätigen. Für die Aufgabe eines Domkapitulars geeignet ist nach dem Kirchenrecht nur ein Priester, der sich durch Rechtgläubigkeit und unbescholtenen Lebenswandel auszeichnet und seinen Dienst in lobenswerter Weise ausgeübt hat. Das Domkapitel hat die Aufgabe, an den feierlichen Gottesdiensten im Dom zu Würzburg mitzuwirken, sowie nach Maßgabe des Rechts in der Verwaltung der Diözese Würzburg Leitungsaufgaben zu übernehmen. Vorsitzender des Domkapitels ist der Dompropst. Nachdem der Bischof den neuen Domkapitular ernannt oder seine Wahl bestätigt und ihn in die Kapitelsstelle eingewiesen hat, nimmt ihn der Dompropst in das Domkapitel auf. Danach erhält der neue Domkapitular seinen Platz im Chorgestühl des Kiliansdomes. Jeder Domkapitular fungiert als Rat des Bischofs und hat Sitz und Stimme im Allgemeinen Geistlichen Rat. Weiterhin ist das Domkapitel das Konsultorenkollegium der Diözese und deshalb insbesondere an der Verwaltung des Diözesanvermögens beteiligt. Bei Erledigung des Bischöflichen Stuhls übermitteln die Mitglieder des Domkapitels dem Heiligen Stuhl unmittelbar eine Liste von Priestern, die für das bischöfliche Amt würdig und für die Leitung der Diözese geeignet sind, und wählen einen Diözesanadministrator. In ihrer Kleidung heben sich Domkapitulare von anderen Priestern ab. Die Domherrenkleidung besteht aus Talar und Zingulum, Rochett, Mozetta und Birett sowie dem Domkapitelszeichen. Dieses ist ein goldenes Kreuz, das auf der einen Seite das Bildnis des heiligen Kilian, auf der anderen Seite das Bildnis des heiligen Andreas zeigt. In Würzburg besteht das Domkapitel aus Dompropst, Domdekan und acht Kanonikern. Dompropst ist Weihbischof Ulrich Boom und Domdekan ist Generalvikar Dr. Jürgen Vorndran. Domkapitulare sind nach der Einweisung des neuen Mitgliedes Dr. Helmut Gabel, Monsignore Dr. Stefan Rambacher, Monsignore Dietrich Seidel, Christoph Warmuth, Clemens Bieber, Thomas Keßler und Albin Krämer. Die achte Stelle ist derzeit vakant.

Stichwort: Domvikare

Insgesamt gibt es in Würzburg sechs Domvikare, die dem Domkapitel zugeordnet sind. Die Domvikare sind laut Statuten des Domkapitels für den Gottesdienst im Dom und für den Dienst im Bischöflichen Ordinariat bestimmt. Domvikare sind mit den beiden neu ernannten Priestern: Paul Weismantel, Dr. Petro Müller, Stefan Michelberger, Thomas Drexler, Gerhard Weber und Peter Göttke.

Quelle: POW Fotos abrufbar im Internet

Am 06. November fand die Firmung für die Ortschaften Duttenbrunn, Himmelstadt, Retzbach, Retzstadt und Zellingen in der Wallfahrtskirche „Maria im Grünen Tal“ statt. Wir danken Bischof Franz Jung für seinen Besuch und für die Firmspendung. Wir konnten miteinander einen lebendigen Gottesdienst feiern, der die Verbundenheit untereinander auch in Zeiten von Corona gestärkt hat. Bedingt durch die Pandemie konnten nur die Firmlinge und ihre Paten an dem Gottesdienst teilnehmen. Daher sind wir als  Seelsorgeteam sehr dankbar dafür, dass mit der Hilfe von engagierten Ehrenamtlichen der Gottesdienst für die Angehörigen und Freunde der Firmlinge gestreamt werden konnte. Besonders verbunden zeigten sich die die Firmlinge mit dem Partnerbistum Óbidos in Brasilien, welches sie durch verschiedene Workshops besser kennengelernt hatten. So konnten sie sich auch über einen Videogruß von Dom Bernardo, dem dortigen Bischof, freuen, der ihnen alles Gute für ihren Lebensweg wünschte.

Auch wir wünschen Euch, liebe Jugendliche und Euren Familie, alles Gute, Gesundheit und Gottes reichen Segen für Euren weiteren Lebensweg!

Für das Seelsorgeteam
Gemeindereferentin Martina Röthlein

Himmelstadt: Eine musikalische Mediation zu Allerheiligen fand trotz der Corona Pandemie in der Pfarrkirche St. Jakobus d. Ä. statt. Wortgottesdienstleiter Walter Haimann, Organist Martin Karle, sowie Harfenistin Viola-Maria Karle begrüßten eine kleine Zahl von Besuchern, die sich mit ihnen eine Auszeit vom Alltag gönnten.

In dem sehr ansprechend gestalteten Ambiente konnten die Besucher und Besucherinnen innehalten und still werden. Der Wunsch der Gestaltenden war es, dass alle Anwesenden die Möglichkeit bekommen, sich Zeit für sich, das Gebet und die Erinnerung an Ihre lieben Verstorbenen zu nehmen und sich dabei getragen von meditativen Klängen zu wissen. Eine weitere Besonderheit war, dass in der Meditation den Verstorbenen aus Himmelstadt der letzten 12 Monate gedacht wurde. Jeder Name wurde einzeln verlesen und zu seinem oder ihrem Gedenken brannte eine Kerze vor dem Altar. Den Abschluss bildete das gemeinsame Gebet „Gegrüßet seist du Maria“, welches schon seit Jahrhunderten für die Verstorbenen gebetet wird.

 

Veränderungen im Pfarrbüro Retzbach
Mitte Januar verlässt uns auf eigenen Wunsch Frau Margit Zull, Beschäftigte im Pfarrbüro Retzbach. Ab Februar wird Frau Tamara Haas neu bei uns im Team mitarbeiten. Die Vertretung in der Zwischenzeit wird von Frau Ingrid Haimann und Frau Barbara Halbig übernommen. Die Arbeit in den Pfarrbüros Himmelstadt, Retzbach und Zellingen wird noch stärker vernetzt werden.

Öffnungszeiten:
» Öffnungszeiten Pfarrbüro

Auf dem Diözesanforum am 24. Oktober 2020 hat Bischof Dr. Franz Jung die neue territoriale Struktur der Diözese Würzburg festgelegt. Insgesamt gliedert sich die Diözese nun in 40 Pastorale Räume.

Pastoraler Raum Karlstadt

Der pastorale Raum Karlstadt umfasst 37 Gemeinden in den derzeitigen Pfarreiengemeinschaften „Um Maria Sondheim - Arnstein“ mit 12 Gemeinden, „Bachgrund - Eußenheim“ mit sechs Gemeinden, „Retztal - Retzbach“ und „Frankenapostel - Zellingen“ mit fünf Gemeinden und „St. Georg - Karlstadt“ und „Hl. Jakobus - Karlburg“ mit vierzehn Gemeinden. Er ist deckungsgleich mit dem Altlandkreis Karlstadt.

Der Pastorale Raum wird die Bezugsgröße für den Einsatz des hauptamtlichen Seelsorgspersonals sein und der Koordination und Gestaltung der Pastoral angesichts schwindender Ressourcen im personellen, finanziellen und ehrenamtlichen Bereich sowie der sich verändernden Lebenswelten und gesellschaftlichen Bezügen.

Gemeinde - Kirche vor Ort

Der Ort, wo Kirche gelebt und erfahren wird, sind aber die Gemeinden vor Ort, die von Hauptamtlichen begleitet werden. Diese können aber nicht ersetzen, was einmal von einem Pfarrer vor Ort geleistet wurde, der nur für diese eine Gemeinde zuständig und verantwortlich war. Ihre Aufgabe ist vielmehr die Gemeinden zu begleiten von der versorgten zur selbstsorgenden Gemeinde

Wer ist Kirche?

Kirche sind die, die durch Taufe und Firmung in die Kirche eingegliedert und zum Engagement aus dem Glauben und für den Glauben berufen sind - also alle Christen. Die Kirche bleibt dann im Dorf, wenn die Christen vor Ort ihre Berufung und ihren Auftrag leben d.h. Menschen, die miteinander beten und ihren Glauben feiern, die von ihrem Glauben erzählen und ihn weitergeben, die aus ihrem Glauben anderen zu einem guten Leben helfen.

Wie geht es weiter?

Auf der Ebene der Pastoralen Räume wird es in der nächsten Zeit darum gehen, verbindliche Strukturen der Zusammenarbeit der Hauptamtlichen zu erarbeiten und festzulegen. Die Fragen der Leitung und der Verwaltung sind zu klären. Man wird sich auf verlässliche pastorale Standarts verständigen und auch eine Struktur der Beteiligung der Gläubigen aus den Gemeinden implementieren.

 

Albin Krämer

Dekan

 

https://pow.bistum-wuerzburg.de/aktuelle-meldungen/detailansicht/ansicht/neue-raeume-fuer-die-seelsorge/

„Als wir uns vor zwei Jahren für dieses Leitwort entschieden haben, konnten wir nicht ahnen, wie prophetisch es sich in Anbetracht der Corona- Krise erweisen würde. Wir möchten zum Ausdruck bringen, wie wichtig gerade in diesen belastenden Zeiten Hoffnung und auch Solidarität untereinander sind. Wir wollen andere und auch uns selbst dazu ermutigen, zu Hoffnungsträgern für unsere Mitmenschen zu werden. Dazu muss die Hoffnung in Menschen verkörpert sein, die andere inspirieren, motivieren und mitreißen, so wie Jesus Christus, der für uns Christen die personifizierte Hoffnung ist“, sagte der Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen. Im November wird mit der Diaspora-Aktion auf die Herausforderungen katholischer Christen aufmerksam gemacht, die als Minderheit in der Gesellschaft ihren Glauben leben. Wir laden dazu ein, sich mit der Glaubenssituation in der eigenen Lebensumgebung auseinanderzusetzen, und regen dazu an, sich für die Anliegen der Katholiken in der Diaspora aktiv einzusetzen. Höhepunkt der deutschlandweiten Aktion bildet der Diaspora-Sonntag“ am 15. November.

Bitte setzen auch Sie ein Zeichen der Hoffnung und der Solidarität und unterstützen Sie durch Ihr Gebet und Ihre Spende (im Gottesdienst, im Briefkasten Ihres Pfarrbüros oder online bei Bonifatiuswerk).

Herzlichen Dank!

 

Barbara Stockmann

Pastoralreferentin

Im Laufe des Novembers starten wir für unsere Gemeinden Duttenbrunn, Himmelstadt, Retzbach, Retzstadt und Zellingen wieder einen Kurs zur Vorbereitung auf die Erstkommunion 2021. Wir haben versucht, alle uns bekannten Familien mit Kindern in entsprechendem Alter persönlich einzuladen. Sollten Sie bis jetzt keine Nachricht bekommen haben, aber trotzdem Interesse an der Erstkommunionfeier für Ihre Kinder verspüren, dann melden Sie sich bitte umgehend in Ihrem Pfarramt.

Duttenbrunn:

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir, der PGR und das Seelsorgeteam, in Absprache mit der politischen Gemeinde entschieden, dass in diesem Jahr kein öffentlicher Friedhofsgang, und auch kein gemeinsames Rosenkranzgebet auf dem Friedhof stattfindet.

Das besondere Gedenken an unsere Verstorbenen feiern wir in unseren Kirchen, in den Gottesdiensten an Allerheiligen und Allerseelen.

Für den Gottesdienst an Allerheiligen, um 9.00 Uhr, bitten wir um eine telefonische Anmeldung im Pfarrbüro: 09364/9974, bis zum 22.10.2020.

Über das Mitteilungsblatt erhalten rechtzeitig alle Haushalte einen Impuls-Gebetstext für den persönlichen und familiären Besuch an den Gräbern.

Wir laden ein das Rosenkranzgebet gemeinschaftlich um 18.00 Uhr, nach dem Glockengeläut von Zuhause aus zu beten. Eine Gebetsvorlage liegt in der Kirche aus.

PGR-Duttenbrunn

Himmelstadt:

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns in Absprache mit der politischen Gemeinde dafür entschieden, dass in diesem Jahr kein öffentlicher Friedhofsgang stattfindet. Über das Mitteilungsblatt erhalten rechtzeitig alle Haushalte einen Impuls-Gebetstext für den persönlichen und familiären Besuch an den Gräbern.

In unseren Gottesdiensten an Allerheiligen und Allerseelen gedenken wir besonders den Verstorbenen.

Zellingen:

Aufgrund der aktuellen Situation haben wir uns in Absprache mit der politischen Gemeinde dafür entschieden, dass in diesem Jahr kein öffentlicher Friedhofsgang stattfindet.

Über das Mitteilungsblatt erhalten rechtzeitig alle Haushalte einen Impuls-Gebetstext für den persönlichen und familären Besuch an den Gräbern.

In unseren Gottesdiensten an Allerheiligen und Allerseelen gedenken wir besonders den Verstorbenen.

In Zellingen kann in der Maria-Hilf Kapelle an der Osterkerze das Friedhofslicht entzündet werden - als Zeichen unserer österlichen Hoffnung.

Für die Verstorbenen des letzten Jahres aus der evangelischen und katholischen Gemeinde, die auf unserem Friedhof in Zellingen beigesetzt wurden (die Namen der anderen Verstorbenen sind uns leider nicht bekannt) steht ein namentlich gekennzeichnetes und gesegnetes Grablicht bei der Osterkerze und kann in der Maria-Hilf Kapelle an Allerheiligen von den Angehörigen bei ihrem persönlichen Friedhofsgang abgeholt und zum Grab gebracht werden.

 

 

Impulse

Wir laden Sie ein irgendwann an den kommenden Tagen das Grab Ihrer Verstorbenen zu besuchen.

Hierzu stellen wir Ihnen einen Flyer als persönliche Gebetshilfe bereit, der Ihnen über das Mitteilungsblatt zu geht oder hier angesehen werden kann:

Allerheiligen Friedhofsimpuls.pdf

Des weiteren geben wir hier eine Vorlage für einen Hausgottesdienst mit der Familie weiter.

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